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sin. Baden-Baden/ New York - "I loved that white one." Nein, die Rede ist nicht von einem Bild. Schließlich geht es um James Rizzi und nicht um Minimalismus. Während die Fans die knalligen Bilder bewunderten, deren Ausstellung am 8. November im Sinzheimer Porsche-Center eröffnet wurde, hatte der US-amerikanische Pop-Art-Künstler seinerseits ein Auge auf einen weißen Flitzer aus Stuttgart geworfen. Welch eine enge Bindung Rizzi selbst nach Stuttgart unterhält, ist doch sein gesamtes Management im Umkreis beheimatet, wussten an jedem Abend wohl die wenigsten. Aber auch ohne Lokalpatriotismus findet sich fast jeder, der schon einmal Freude empfunden hat, in den Bildern des New Yorkers wieder. Der einzige Haken an dem Abend: Rizzis neuste atemberaubende Leinwände sind so groß, dass Porsche-Fahrer in die Transport-Bredouille geraten. Dafür sind sie Bilder (noch) ein wenig preisgünstiger als ein schwäbischer Sportwagen. Diesen Vorteil nutzten dann auch Viele. Und während Rizzi an dem Abend das kleine Weiße nur bewundern konnte, haben seine Fans einiges an Buntem gekauft.
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sin. Tübingen/ New York - Nein, leider ausverkauft. Diesen Satz hörte man vielzu früh, wenn man auf dem Tübingen Provencalischen Markt nach den den von James Rizzi gestalteten Weingläsern fragte, durch welche die üblichen Pfandgläser beim Weingenuss ersetzt worden waren. Der Gedanke dahinter ist eine Charity-Aktion: Der Erlös aus den 20.000 verkauften Behältnissen geht vollständig an die Tübinger Kinderkrebsklinik, die durch dieses Geld in der Lage ist, eine Kunsttherapeutin für die jungen Patienten weiterzubeschäftigen. "Ich finde es großartig, dass Kunst helfen kann", kommentiert Rizzi das Projekt. Eine vorsichtige Rückfrage, ob er denn bereit sei, ein ähnliches Projekt zu wiederholen, bejahte er euphorisch. Das liegt wohl nicht zuletzt daran, dass es bei den Empfängern um Kinder geht - und wer die fröhlichen und bunten Bilder des Amerikaners kennt, wird unschwer feststellen, dass Rizzi auch ästhetisch eine besondere Beziehung zur Jugend hat. Allerdings gingen auch die Teilnehmer des zum Provencalischen Markt stattfindenden Tübinger Stadtlaufes nicht Rizzi-berührungslos aus. Der Gewinner bekam ein 3-D-Werk mit dem Titel "Keep on running." Bleibt zu hoffen, dass dies nicht nur für den Sportler gilt, sondern auch die hilfreiche künstlerische Kooperation zwischen Tübingen und New York.
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sin. Krefeld/ New York - "Gone with the wind" - man muss kein eingefleischter Scarlett O'Hara Fan sein, um zu wissen, dass sich mit diesem Titel ein Stück Mythos verbindet, der sich um sie USA gewebt hat. Dieser Mythos mag zwar in den letzten Jahren politische Risse bekommen haben, doch verbinden sich nach wie vor Vorstellungen von Südstaatenromantik und Grenzenlosigkeit mit dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Beide trafen auf eine erschreckende Weise im August 2005 aufeinander, als die Südstaatenmetropole New Orleans von einer grenzenlosen Naturgewalt heimgesucht wurde: dem Hurricane Katrina. Diese Katastrophe erschreckte, aber sie lähmte nicht. Ganz im Gegenteil, denn die Vereinigten Staaten sind auch das Land des grenzenlosen Glaubens daran, dass man es doch wieder schafft. Dieser Glaube an das Wiederaufrappeln, an die Leistungen des Individuums und an dessen Schaffenskraft mag auch eine Erklärung für eine weitere US-amerikanische Eigenheit sein: die Popularität von Charity-Aktionen.
Die Südstaaten, das Grenzenlose und der Glaube an die Fähigkeit zu helfen verbinden sich nun auf neue Weise, wenn der US-amerikanische Pop-Art-Künstler James Rizzi einem Charity-Projekt den Titel 'Gone with the Wind' gibt, das unter anderem Geld für die Opfer des Hurricanes Katrina sammelt. Rizzi hatte bereits eine Graphik mit diesem Titel entworfen, ehe der Sturm New Orleans und dessen Umland verwüstete und er entschied sich kurzerhand, den Erlös der Graphik in Zusammenarbeit mit dem Lions Club Krefeld-Rheintor zu stiften. Dies ist nicht nur eine lobenswerte Idee, welcher der Gestus von Charity aus dem Herzen spricht, nein, Rizzis "Gone with the Wind" ist auch eine wunderschöne Graphik, die den Betrachter jenseits ihres Zweckes erfreut. Die Auflage von 350 Exemplaren ist noch nicht restlos erschöpft und "Gone with the Wind" kann nach wie vor über den Lions Club Krefeld-Rheintor erstanden werden.
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